Projekte
Hier finden Sie nähere Einblicke zu unseren Projekten sowie Informationen, wie Sie uns unterstützen und an den Projekten mitwirken können.
Unsere Projekte:
Ziegelsteinprojekt:
Kaufen Sie sinnbildlich einen Ziegelstein für €10,- und helfen Sie uns den Bau unseres Krankenhauses zu finanzieren. Einfach gewünschten Betrag mit Betreff "Ziegelstein" auf unser Konto überweisen.
Vielen Dank für Ihre Hilfe!
Kinderbuch: Mathildas Ferien in Afrika
Unsere Obfrau Lisa Habel hat eine Kurzgeschichte in kindergerechter Sprache rund um das Thema Adoption geschrieben. Bei Interesse könnt Ihr euch gern bei uns melden.
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Unser Grundstück
Im Oktober 2024 konnten wir mit der Unterstützung zahlreicher Spender*innen ein Grundstück für unser Projekt, den Bau eines Krankenhauses, erwerben. Das Grund- stück liegt außerhalb von Kitale im Westen Kenias und umfasst rund 4.000 Quadratmeter.
Das Grundstück wurde bereits neu eingezäunt, verfügt über ein Bohrloch zur Wasserversorgung sowie Zugang zum Stromnetz und liegt nur fünf Gehminuten von der Hauptstraße entfernt, mitten in einem großen Einzugsgebiet.
Unser nächstes Ziel ist die Planung eines Gebäudes für die erste ärztliche Versorgung im Gebiet, welches wir nach und nach erweitern wollen.

Veranstaltungen
Handwerksmarkt Schwaz
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Datum: Samstag, 28. März 2026
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Uhrzeit: 09:00 – 12:00
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Ort: Schwaz
Update zum Krankenhausbau in Kenia
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Datum: Donnerstag, 24. November 2026
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Uhrzeit: 19:30
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Ort: Bücherei Pettnau

Erfahrungsbericht
Seit Beginn meines Medizinstudiums stand für mich fest, dass ich ein Praktikum in Afrika machen möchte. Lange habe ich diesen Wunsch vor mir hergeschoben, auch aus Sorge, viel Geld an Organisationen zu zahlen, ohne zu wissen, wo es tatsächlich ankommt. Schließlich beschloss ich, alles selbst zu organisieren. Über Lisa Habel, die Obfrau des Vereins Milele- Zukunft für Kenia, verlief die Planung überraschend unkompliziert, schnell, zuverlässig und herzlich. Innerhalb kurzer Zeit hatte ich Kontakt zu der Krankenhausleiterin und eine Stelle in Kenia war fixiert. Lisa unterstützte mich bei allen Fragen zu Flug, Visum, Impfungen, Kosten und Unterkunft und stellte den Kontakt zu Silvester vor Ort her, der jederzeit erreichbar war.
Die Anreise begann turbulent: Mein Koffer landete nicht mit mir in Nairobi, sondern in Malawi. Trotzdem wurde ich herzlich empfangen und konnte am nächsten Tag erleichtert mein Gepäck abholen. Die erste Nacht blieb ich in Nairobi und nutzte die umgeplante Zeit, um die Stadt zu erkunden, im Nachhinein ein Geschenk. Spätabends kam ich schließlich am Zielort an und wurde von den Sisters mit Kakao und Pfannkuchen begrüßt. Diese Herzlichkeit prägte meinen gesamten Aufenthalt.

Das Krankenhaus war für mich „eine ganz andere Welt“. Trotz einfacher Rahmenbedingungen waren die medizinischen Aufgaben vertraut. Neben Zugänge legen, Blutabnehmen und Impfen, durfte ich Wunden versorgen, Infusionen anhängen und Patientengespräche führen. Erstaunlicherweise durfte ich viel selbstständig arbeiten und wuchs an dieser Verantwortung.
Besonders eindrücklich waren Momente wie die Begleitung einer Geburt, das Nähen von Schnittwunden nach Mopedunfällen oder die Behandlung einer Diabetikerin mit bereits nekrotischen Zehen, die später vermutlich amputiert werden mussten. Bewegend war zudem, dass manche Patient*innen notwendige Therapien aus finanziellen Gründen nicht in Anspruch nehmen konnten, teils wegen umgerechnet weniger Cent. Improvisation gehörte zum Alltag; Materialien wurden teilweise selbst „sterilisiert", und zeitweise fehlte sogar das Desinfektionsmittel. Beeindruckend war für mich die ruhige Grundhaltung im Krankenhaus. Hektik war selten, oft hörte ich das Wort „Relax“, denn am Ende jeder Unsicherheit fand sich immer eine Lösung.
Untergebracht war ich bei den Sisters, anfangs mit Skepsis, später mit großer Dankbarkeit. Ich wurde herzlich aufgenommen, lebte in einem einfachen, aber gemütlichen Haus und lernte viel über die kenianische Kultur. Gemeinsame Abendessen, Gespräche und Ausflüge, wie etwa zu einer traditionellen Feier, machten meinen Aufenthalt sehr besonders. Auch im Krankenhaus begegnete man sich auf Augenhöhe, Hierarchien waren weniger spürbar als bei uns, und ich fühlte mich als Teil des Teams. Ein absolutes Highlight war eine dreitägige Safari im Maasai Mara National Reserve. Schon die Fahrt durch das Land war beeindruckend. Gleich bei der ersten Pirschfahrt sahen wir einen Leoparden, später Löwen, Elefanten, Giraffen, Zebras, Geparden und viele weitere Tiere. Die Übernachtung im Zelt mitten im Park und der Besuch eines Maasai-Dorfes machten diese Tage unvergesslich.
Rückblickend war mein Aufenthalt weit mehr als ein medizinisches Praktikum. Ich habe fachlich viel gelernt, persönliche Grenzen überwunden und vor allem die Menschen und ihre Geschichten kennengelernt. Diese drei Wochen haben meinen Blick auf Medizin, Gerechtigkeit und Dankbarkeit nachhaltig verändert.
Hannah, Jänner 2026
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